Veranstaltung zu Freihandelsabkommen der EU mit den Afrikanischen Staaten

12. Juni 2015

Zu der Veranstaltung „Economic Partnership Agreements (EPAs): Freihandelsabkommen der EU mit den Afrikanischen Staaten – Fluch oder Segen?“ kamen gestern viele Interessierte in den EuropaPunkt. Gemeinsam mit Herrn Prof. Wohlmuth (IWIM – Institut für Weltwirtschaft und Internationales Management, Universität Bremen), dem Moderator Martin Töben (Ausschuss für Internationale Angelegenheiten – Forum Eine Welt Bremen, SPD Bremen) und dem Publikum habe ich darüber diskutiert, wie die Partnerschaftsabkommen mit Afrika gestaltet werden sollten.

Wir sind uns darüber einig, dass durch die Abkommen eine nachhaltige Entwicklung in Afrika gefördert werden soll. Wichtig sind dabei neben wirtschaftlichen auch die ökologischen und sozialen Aspekte. Wir brauchen faire Partnerschaften, deren Regelungen auch Kleinindustrie und Landwirtschaft unterstützen, z.B. durch die besondere Förderung von Fairem Handel.

Durch die Schaffung von mehr Handel und Wohlstand sowie die Hilfe beim weiteren Aufbau von Industrie können auch Fluchtursachen bekämpft werden, indem die Menschen vor Ort eine Perspektive erhalten.

Außerdem ist es wichtig, demokratische Strukturen dadurch zu fördern, dass nicht nur mit Staats- und Regierungschefs gesprochen wird, sondern auch die Zivilgesellschaft und Parlamentarier an den Gesprächen beteiligt werden.“

Ich werde mich im Handelsausschuss dafür einsetzen, dass wir faire und nachhaltige Entwicklungs- und Partnerschaftsabkommen mit den Afrikanischen Ländern abschließen werden.

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